KI ALS WERKZEUG FÜR DIE WIEDERBELEBUNG AUSGESTORBENER ARTEN
Das Wichtigste
KI und synthetische Biologie rücken zusammen: Bei der TechCrunch Disrupt 2026 diskutiert Colossal Biosciences-CEO Ben Lamm, ob De-Extinction ein Naturschutz-Durchbruch oder eine Ablenkung von echtem Ökosystemschutz ist.
Was ist passiert?
Auf der Real World AI Stage von TechCrunch Disrupt 2026 (13. bis 15. Oktober, Moscone West, San Francisco) findet ein Fireside Chat unter dem Titel "Can We Engineer Nature's Comeback?" statt.
Gast ist Ben Lamm, Mitgründer und CEO von Colossal Biosciences, einem Milliarden-Dollar-Startup, das mit KI und synthetischer Biologie an der Wiederbelebung ausgestorbener Arten arbeitet. Laut TechCrunch geht es im Gespräch nicht nur um die Wissenschaft dahinter, sondern auch um die Rolle, die KI in der modernen Biologie inzwischen spielt.
Lamm ist Seriengründer und hat vor Colossal bereits mehrere Tech-Unternehmen aufgebaut und verkauft, darunter Hypergiant (an Trive Capital), Conversable (an LivePerson) und Chaotic Moon (an Accenture).
Warum ist das relevant?
KI verändert längst nicht mehr nur Software und Robotik. Forscher setzen sie zunehmend ein, um genetische Daten zu analysieren, biologische Systeme zu modellieren und Entdeckungsprozesse zu beschleunigen. Colossal treibt diese Entwicklung nach eigenen Angaben besonders weit, indem KI direkt mit synthetischer Biologie kombiniert wird.
Für Entscheider und Entwickler im DACH-Raum, die an der Schnittstelle von Deep Tech, Life Sciences und KI arbeiten, zeigt der Fall exemplarisch, wohin sich generative und analytische KI-Modelle als nächstes bewegen: von digitalen Systemen hinein in lebende, biologische Systeme.
Die Debatte um De-Extinction ist dabei kein Nischenthema. Sie berührt grundsätzliche Fragen zur Rolle von KI bei komplexen globalen Problemen, etwa Biodiversität und Klimaresilienz, und wer über den Einsatz solcher Technologien entscheiden darf.
Take-Away
Wer sich für den Einsatz von KI jenseits von Software und Chatbots interessiert, findet in diesem Panel einen konkreten Anwendungsfall aus der Biotechnologie. Die Session ist Teil von über 250 Programmpunkten auf der Disrupt 2026, Tickets sind laut TechCrunch mit bis zu 200 Dollar Rabatt erhältlich.
